Treffpunkt Dorfgaststätte Schoppekaffee | Hessen-Pionier Wilfried Bender

Wilfried Bender

„Es ist wichtig, die Produkte auf die jeweilige Region anzupassen. Wir bieten deshalb regionale Speisen und Getränke an, für die unsere Gegend bekannt ist. Örtliche Kooperationen mit Erzeugern, Landwirten und anderen Unternehmen sind dabei eine gute Sache. Denn gemeinsam sind wir stärker – gerade im ländlichen Raum!.“

Mellerhannese-Schoppekaffee
Römerstraße 15
35516 Trais-Münzenberg
Telefon: +49 15201964851

mellerhannese-schoppekaffee@web.de

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Das Sterben der Dorfwirtschaften hinterlässt große Lücken. So zunächst auch in Münzenberg, wo es als Ersatz einen Dorftreffpunkt geben sollte. Wilfried Bender hat daraus wieder eine richtige Dorfwirtschaft gemacht – mit allem Drum und Dran. Dort gibt es regionale Spezialitäten mit Produkten aus dem Dorf, wie den „Hessischen Döner“ – und einen Platz zum Verabreden und Babbeln gleich dazu.

Ihr Angebot?

Wir haben eine Dorfgaststätte mit regionalen Speisen in Münzenberg im Wetteraukreis.

Ihre Motivation?

In unserer Dorfgaststätte wollen wir den Menschen im ländlichen Raum einen Treffpunkt für gemeinsame Stunden ermöglichen.

Ihr bisher größter Erfolg?

Ursprünglich war ein Dorftreff geplant, doch daraus ist ein Speiselokal geworden.

Was ist Ihnen besonders wichtig?

Wir setzen auf regionale Hausmannskost, hergestellt aus den Erzeugnissen von ortsansässigen Landwirten und dem Metzger und Bäcker in Münzenberg. Nachhaltigkeit ist uns also sehr wichtig. Zudem wollen wir natürlich, dass jeder Gast zufrieden ist.

Ihre größten Herausforderungen?

Die größte Herausforderung war, aus dem Nichts etwas Neues zu gestalten – und natürlich die Corona-Pandemie mit ihren Schließungen.

Wie profitiert Ihr Betrieb vom Tourismus?

Wir bewirten auch verschiedene Wander- und Fahrradgruppen und Touristinnen und Touristen, die die Region besuchen.

Welchen Einfluss hat der Tourismus auf Ihre Region?

Ohne touristische Angebote in der Region hätten auch wir weniger Gäste.

Arbeiten Sie mit regionalen Kooperationen/Lieferketten?

Wir kooperieren mit den Landwirten vor Ort und beziehen dort beispielsweise Kartoffeln und Eier von freilaufenden Hühnern. Außerdem arbeiten wir mit der hiesigen Landmetzgerei zusammen, die uns mit Wurst, Schmalz und Fleisch versorgt. Und mit der Dorfbäckerei, die ein saftiges Malzbrot herstellt.

Achten Sie auf ein nachhaltiges Tourismuskonzept?

Unsere Region bietet viele Möglichkeiten zum Wandern und Erholen, das ist erhaltenswert.

Welchen Herausforderungen muss sich ein Betrieb im ländlichen Raum stellen, um konkurrenzfähig zu bleiben?

Es ist wichtig, die Produkte auf die jeweilige Region anzupassen. Wir bieten deshalb regionale Speisen und Getränke an, für die unsere Gegend bekannt ist. Örtliche Kooperationen mit Erzeugern, Landwirten und anderen Unternehmen sind dabei eine gute Sache. Denn gemeinsam sind wir stärker – gerade im ländlichen Raum!

Was macht für Sie ein rundes Tourismuskonzept aus?

Wichtig ist, dass ein solches Konzept die Menschen in die Region bringt und ihnen individuelle Angebote macht. Kooperationen mit anderen Anbietern und Unternehmen stehen dabei im Mittelpunkt.

Ihre Tipps für zukünftige Hessen-Pionierinnen und Hessen-Pioniere?

Seien Sie mit ganzem Herzen dabei!

Was zeichnet Ihre Region aus?

Die goldene Wetterau ist das Tor zur Welt. Ihre Natur und ihre Geschichte sind einzigartig. Zudem liegt sie im Einzugsgebiet Rhein-Main.

 
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